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Betriebswirtschaftslehre

Kompetenzbereich

 

Rechnungslegung und Corporate Governance
Prof. Dr. Andreas Dutzi

Die Professur beschäftigt sich in der Forschung schwerpunktmäßig mit Fragestellungen des Rechnungswesens, der Berichterstattung, der Prüfung sowie der Unternehmensführung (Corporate Governance) von börsennotierten Gesellschaften und mittelständischen Familienunternehmen. Hierunter fallen unter anderem die folgenden Fragestellungen:
Accounting:
  • Welche Auswirkungen gehen mit der Internationalisierung der Rechnungslegung für mittelständische Familienunternehmen einher? (Regulierung der Rechnungslegung)
  • Welche Auswirkungen haben Minderheitsbeteiligungen (wie z.B. Private Equity) auf die Rechnungslegung von Unternehmen? (Earnings Management und Bilanzpolitik)
Auditing:
  • Auf welche Weise lassen sich Korruptionsgeschäfte und Betrugsdelikte im Unternehmen effektiv aufdecken und verhindern? (Compliance Management, Forensic Accounting and Fraud Auditing)
  • Welche Inhalte müssen nachhaltige Sanierungskonzepte beinhalten und welche Risiken ergeben sich für Sonderprüfer im Rahmen von Sanierungen? (Sonderprüfungen; Insolvenzprohylaxe)
Corporate Governance:
  • Wie funktionieren die Systeme zur Unternehmenssteuerung und auf welche Weise können sie verbessert werden? (Risk Management, Interne Revision und Valuation)
  • Was ist bei der Ausgestaltung der Governance-Mechanismen in mittelständischen Familienunternehmen zu beachten? (Family Business Governance)
Rechnungslegung und Corporate Governance prägen nicht nur weltweit das Wirtschaftsgeschehen, sie stellen gleichsam die zentralen Elemente der Unternehmensführung dar und bilden die Organisation von betrieblichen Aktivitäten ab. Aus diesem Grund arbeitet die Professur mit (internationalen) Forschungseinrichtungen und interdisziplinären Netzwerken zusammen, um das Verständnis der Besonderheiten dieser Elemente zu verbessern und den Wissensaustausch mit der Unternehmenspraxis zu fördern. Die einzelnen Fragestellungen werden sowohl aus qualitativer als auch empirischer Perspektive untersucht.

 

Medienmanagement 
Prof. Dr. Joachim Eigler

Forschung und Lehre des Lehrstuhls befassen sich mit den Besonderheiten von Medienmärkten und den Unternehmungen, die in der Medienbranche tätig sind. Behandelt werden insbesondere die Mediengattungen "Print" (Zeitung, Zeitschrift, Buch), "Musik", "Film" sowie "TV-/Rundfunk", wobei managementorientierte Problemstellungen im Vordergrund stehen. In diesem Zusammenhang werden jeweils aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Onlinemedien einbezogen. Besondere Schwerpunkte im Rahmen der Managementfunktionen in Medienunternehmungen liegen auf den Gebieten "Organisation", "Personalmanagement" sowie "MedienControlling". Darüber hinaus wird die gesamte Thematik des Electronic Business und Electronic Commerce abgedeckt. Über weitere spezielle Kompetenzen verfügt der Lehrstuhl auf dem Gebiet der Filmfinanzierung. Zudem werden Problemstellungen des Gründungsmanagement mit einem besonderen Schwerpunkt bei kleinen und mittleren Unternehmen aufgegriffen. Die Mitglieder des Lehrstuhls sind an Kontakten zur Praxis jederzeit interessiert.

 

Network and Data Science Management
N.N.


 

Management Accounting and Control
Dr. Florian Fuchs, Vertretungsprofessur


 

Ehemalige Professur für Unternehmensrechnung
Prof. Dr. Gero Hoch

Der Inhaber der ehemaligen Professur orientiert sein Fachverständnis an den Schwerpunkten "Rechnungswesen und Controlling". Die Ausrichtung dieses Kompetenzbereiches in Forschung, Lehre und Wissenstransfer in die betriebliche Praxis zielt auf die Entwicklung und zieladäquate Verwendung von Instrumenten des Rechnungswesens und der Unternehmensplanung für Führungszwecke. Im Vordergrund stehen anwendungsorientierte Erkenntnisse und Methoden mit einem Schwerpunkt bei den Kerninstrumenten des Controlling, insbesondere der Kosten- und Leistungsrechnung und ihrer strategisch orientierten Derivate zwecks strategischer Einbindung operativer Steuerungssysteme. In der diesbezüglichen regionalen Kooperation hat sich gezeigt, dass implementierte Systeme häufig mehr können, als tatsächlich genutzt wird. Auch werden nicht selten neue Systeme beschafft, deren Fähigkeiten und/oder Anforderungen weit über den tatsächlich festgestellten Bedarf hinausgehen. Dies skizziert mögliche Ansätze für die Optimierung der Strategietransmission im Rahmen der Kooperation von Forschung und Praxis zum beiderseitigen Nutzen.

 

Finance in der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Digitalisierung
Jun.-Prof. Dr. Jascha-Alexander Koch

Jun.-Prof. Koch forscht und lehrt auf dem Gebiet "Digital Finance". Der Fokus behandelter Fragestellungen liegt dabei in der Schnittmenge von Finance und innovativen Technologien. Besonders im Mittelpunkt stehen Fragestellungen hinsichtlich der Entwicklung, der Funktionsweise, des Nutzens und der Regulierung von technologiegestützten Ansätzen in der Finanzindustrie. Hierzu zählen digitale Services in den Bereichen von Digital Investing (z. B. Crowdfunding), Digital Financing, Digital Money (z. B. Kryptowährungen und Bitcoin), Digital Payments, Digital Insurances und Digital Financial Advice (z. B. Robo Advisors). Adressiert werden sowohl die digitalen Businessmodelle und digitalen Services als auch damit verbundene Aspekte des Nutzerverhaltens.

 

Ehemalige Professur für BWL, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Prüfungswesen
Prof. Dr. Norbert Krawitz

Der Inhaber des ehemaligen Lehrstuhls forscht in ausgewählten Fragen der handelsrechlichen Rechnungslegung und der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre. Eine Kontaktaufnahme ist jederzeit per E-Mail möglich.

 

Technologiemanagement
Prof. Dr. Ulf Lorenz

Der Lehrstuhl für Technologiemanagement von Prof. Lorenz gehört zur Fakultät III für Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht. Es wird die gesamte Spannbreite des Technologiemanagements, angefangen von der Technologiefrüherkennung, bis hin zur Technikfolgeabschätzung abgedeckt. Die obersten Ziele sind zum einen, den technologischen Anschluss an die weltweite Entwicklung zu halten und zum anderen, neue Technik sozial verträglich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Wir setzen in Forschung und Lehre intensiv auf die Untersuchung von Schlüsseltechnologien mit algorithmischem und mathematischem Hintergrund, die aber offenkundig grundlegende Fragestellungen von Produktion und Logistik aufgreifen. Denn neue Technologien früh richtig einzuschätzen, sie in die richtigen Bahnen zu lenken und daraus Fortschritt für die Industrie zu generieren, ist von immenser Bedeutung für unsere moderne Industriegesellschaft. Dabei lässt sich beobachten, dass sich die Technologieentwicklung in den letzten 30 Jahren stark in Richtung Theroriebildung und daraus entstehender "Technologisierung" verschoben hat. Forschungsfelder, mit denen wir uns beispielsweise beschäftigen sind:

  • Optimierungsprozesse unter Unsicherheit, bei denen es im Wesentlichen um die Frage geht, wie sich Planung und Steuerung von Prozessen in hochoptimierten Prozessnetzwerken möglichst störungsfrei umsetzen lassen, oder
  • Technical Operations Research, welches eine Brücke zu Ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen bildet. Dabei werden Systeme von technischen Komponenten automatisiert ausgelegt und optimiert.

 

Management Science
Dr. Sven Mallach, Vertretungsprofessur

Am Lehrstuhl für Management Science stehen Problemstellungen und Methoden des Operations Research sowie aus dem Bereich Data Science im Fokus der Forschung und Lehre. So beschäftigen wir uns mit der algorithmischen Lösung fundamentaler Entscheidungs- und Optimierungsprobleme (Decision Making, Combinatorial Optimization) in okönomischen Planungsprozessen sowie mit der Analyse von Daten und Problemstrukturen.

Für schwierige Optimierungsaufgaben, die häufig auch fachübergreifende Bedeutung bzw. Anwendungen haben, entwickeln wir fortgeschrittene Lösungsmethoden der linearen und quadratischen Optimierung sowie der Ganzzahligen Programmierung, wie etwa Schnittebenenverfahren und Branch-and-Cut Algorithmen. Ganz im Sinne des Algorithm Engineering Ansatzes sind dabei theoretische Betrachtungen ein ebenso regelmäßiger Bestandteil wie qualifizierte experimentelle Studien.

 

Marketing und Handel
Prof.in Dr. Hanna Schramm-Klein

Der Lehrstuhl für Marketing und Handel fokussiert sich in seiner Arbeit und seinem Verständnis auf drei Säulen:

  • international bedeutende Forschung,
  • Wissenstransfer in die Praxis und
  • eine theoretisch fundierte, praxisorientierte und berufsqualifizierende Lehre.

Der Tätigkeitsschwerpunkt des Lehrstuhls richtet sich insbesondere auf:

  • verhaltenswissenschaftliche Aspekte des Marketing
  • Handelsmarketing
  • Distribution und Logistik
  • internationales Marketing
  • Wertschöpfungspartnerschaften von Unternehmen.
Der Lehrstuhl versteht sich als Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis und legt daher großen Wert auf Kooperationen mit Praxispartnern. Im Bereich der Forschung kooperiert der Lehrstuhl mit einem umfangreichen Netzwerk namhafter Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland, mit dem Ziel, relevante Forschungsarbeiten umzusetzen und zu publizieren.
Die intensiven Kontakte des Lehrstuhls zu Unternehmen, Instituten und Verbänden im In- und Ausland charakterisieren den Forschungstransfer, der sich in Form von strategischer Unternehmensberatung, Projekten, Gutachten, Vorträgen und Workshops sowie Tagungen und Kongressen vollzieht.
Im Bereich der Lehre profitieren Studierende u.a. durch Gastvorträge führender Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus der internationalen Unternehmenspraxis, fachliche Exkursionen und die Möglichkeit, projektbezogene Diplomarbeiten in enger Kooperation mit Unternehmen zu erstellen. Die Vermittlung von an den Lehrstuhl herangetragenen Praktikanten- und auch Einstiegspositionen ist selbstverständlich. Auch Doktoranden des Lehrstuhls erhalten durch die Einbeziehung in die unterschiedlichen Praxisprojekte und Forschungsarbeiten bestes Rüstzeug für anspruchsvolle Berufsziele in der Wissenschaft oder auf Unternehmensseite.

 

Technologiemanagement
apl. Prof. Dr. Marcus Schweitzer

Der Lehrstuhl befasst sich mit dem Bereich Wertschöpfung, der die Forschung und Lehre verbindet und sich auf die Schnittstelle der Planung betrieblicher Prozesse mit Aufgaben des Controllings und der Erforschung von Fragen des Behavior Management bezieht. Diese Sichtweise ist damit ausdrücklich durch eine integrierte Betrachtung von Sach- und Dienstleistungsproduktionen geprägt. Ziel ist es, eine Fusion von Aspekten der Prozessgestaltung mit verhaltensorientierten, empirischen Fragestellungen und quantitativen Methoden der stochastischen Optimierung zu bewerkstelligen. Im Einzelnen werden derzeit folgende Arbeitsgebiete belegt:

1. Verhaltensorientierte Gestaltung von Produktions- und Logistikprozessen:

  • Komplexitäts- und Dekomplexisierungsmanagement. In Bearbeitung ist eine experimentelle Forschung zu Signaling-Effekten und Motivation bei unterschiedlich komplexen Aufgabenstellungen.
  • Feedbacksysteme in Lean-Production-Systemen zur Analyse der Wirkung leistungsbezogenen Feedbacks für Individuen und Gruppen in unterschiedlicher Aggregation und Publizität.

2. Quantitative Mess- und Planungsansätze zu 1., insbesondere:

  • Qualitätsorientierte Lern- und Erfahrungskurvenkonzepte und quantitative Erfassung von Lern- und Vergessenseffekten.
  • Kapazitätsplanung korrelierter Dienstleistungsprozesse.
  • Quantitative Planung korrelierter Prozesszeiten in Fließfertigungen.
3. Modularisierung und Synchronisierung technischer Prozesse.  

4. Cyberrüsten 4.0 - Cyber-physische Unterstützung des Menschen beim Rüstvorgang. Projekt zur mediengestützen Untertützung bei komplexen Produktionsvorgängen.

 

Personalmanagement und Organisation
Prof. Dr. Volker Stein

Der Lehrstuhl konzentriert seine Forschung und Lehre auf die strategische Personalführung und Organisationssteuerung im Mittelstand, auf die Bewertung von Humankapital und Organisationskapital insbesondere mit der "Saarbrücker Formel", auf die kollektive Logik von Organisationen, Personalführungs- sowie Integrationssystemen sowie auf das internationale Personalmanagement und die Führung Internationaler Virtueller Teams. Wir stellen unsere Forschungsergebnisse Unternehmen zur Verfügung und diskutieren sie mit ihnen. Zudem sollen die hier ausgebildeten Siegener Absolventen von "Personalmanagement und Organisation" in der Unternehmenspraxis dafür bekannt werden, dass sie, basierend auf einem sicheren Wissensfundament, selbstständig nachdenken, Probleme anwendungsorientiert lösen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. 

 

Dienstleistungsentwicklung in KMU und Handwerk
Prof. Dr. Giuseppe Strina

Im Zentrum unseres Forschungsinteresses steht die Frage, mit welchen theoretischen und praktischen Konzepten die Dienstleistungsinnovativität und Dienstleistungsqualität und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz ins­besondere von kleinen und mittleren Unternehmen sowie von Handwerksbetrieben erhöht und gestärkt werden kann. Dabei sind zwei Forschungsfelder mit den damit verbundenen Themenschwerpunkten von besonderem Interesse: 
 
"Creating and Maintaining a Service Culture": 
  • Identifizierung und Entwicklung von primär auf Dienstleistungen basierenden, digital unterstützten Geschäftsmodellen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum von KMU und Handwerksbetrieben
  • Schaffung einer lernenden Dienstleistungsorganisation durch Nutzung des Wissens und der Erfahrung der Kunden und der Mitarbeiter (z. B. durch intelligente Feedbackmethoden und -systeme)
  • (Weiter-)Entwicklung von Produkt-fokussierten Unternehmen zu Dienst­leistungs- und Problemlösungs-orientierten Unternehmen mit hybriden Leistungsportfolios (gilt besonders für Handwerksbetriebe in technikaffinen Gewerken)
"Enhancing Service Design":
  • Entwicklung und Erprobung von "Collaborative Service Design" - Konzepten und Methoden zur systematischen Integration von Kunden und Anbietern bei der Gestaltung neuer Dienstleistungen (Co-Design)
  • Konzepte für ein durchgängiges Service System Engineering, u. a. durch Integration des "Design Thinking" in Dienstleistungserbringungsprozesse ("Design2Service-Konzepte")
  • Entwicklung von Konzepten und Methoden sowie Anreicherung von bereits bestehenden Instrumenten zur Erfassung des Nutzenwertes und der Produk­tivität von Dienstleistungen und zur umfassenden Kommunikation des Wertes (intern und extern)
In aktuell laufenden Forschungsprojekten behandeln wir daher Teilaspekte dieser Fragestellungen im Kontext der Digitalisierung, der digitalen Transformation sowie der Entwicklung von digital basierten, datengetriebenen Geschäftsmodellen in KMU und Handwerk.

 

Unternehmensbesteuerung
Prof. Dr. Martin Thomsen

Der Lehrstuhl beschäftigt sich primär mit verschiedenen Fragestellungen zur Besteuerung von mittelständischen Unternehmen und analysiert betriebswirtschaftliche Risiken der Steuerplanung. Dabei wird im Detail untersucht, wie unterschiedliche Eigenschaften von Familienunternehmen (z.B. Einfluss des Gründers, Zusammensetzung des Top-Managements) oder unterschiedliche Corporate Governance Strukturen das Steuerplanungsverhalten von Unternehmen beeinflussen. Ein weiterer Fokus liegt im Bereich der interdisziplinären Forschung. Dabei werden steuerliche Aspekte mit angrenzenden Fachrichtungen (bspw. Rechnungslegung oder Finanzierung) verknüpft. Empirische Archivdatenstudien stellen methodisch den Fokus der Forschung dar. Die Forschungsarbeiten werden auf nationalen und internationalen Konferenzen präsentiert und deren Ergebnisse in referierten Journalen veröffentlicht. Ebenso pflegt der Lehrstuhl einen intensiven Austausch mit internationalen Forschungseinrichtungen.

Neben wissenschaftlicher Qualität spielt auch die praktische Relevanz eine übergeordnete Rolle. Aus diesem Grund wird das Forschungsprofil durch normative und modelltheoretische Untersuchungen abgerundet, um die Verknüpfung zwischen Forschung und Unternehmenspraxis zu optimieren. Ein kontinuierlicher Austausch mit der Unternehmenspraxis hat für den Lehrstuhl eine hohe Bedeutung.

 

Management kleiner und mittlerer Unternehmen und Entrepreneurship
Prof.in Dr.in Friederike Welter

Am Lehrstuhl für Management kleiner und mittlerer Unternehmen und Entrepreneurship machen wir es uns zur Aufgabe, Lehre und Forschung sowohl mit Blick auf die Praxis wie auch auf die Theorie zu verknüpfen. Dabei erforschen und lehren wir u.a. unternehmerisches Verhalten in neuen und jungen Unternehmen und den Einfluss kontextueller Faktoren auf Unternehmertum und die Unternehmensentwicklung. Von besonderem Interesse ist hierbei die Frage, wie Unternehmer selbst Einfluss auf kontextuelle Rahmenbedingungen nehmen können. Unsere Tätigkeit erfolgt in enger Kooperation mit dem Institut für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM), dessen Präsidentin Friederike Welter gleichzeitig Inhaberin des Lehrstuhls ist. Darüber hinaus pflegen wir zahlreiche Kontakte zu internationalen Forschungseinrichtungen. Sind Sie neugierig geworden? Dann stöbern Sie doch ein wenig auf unserer Internetseite oder wenden sich direkt an uns. Wir freuen uns auf Sie!

 

Management kleiner und mittlerer Unternehmen und Entrepreneurship
Prof. Dr. Arndt Werner

Der Lehrstuhl beschäftigt sich mit der theoretischen und empirischen Gründungs- und Mittelstandsforschung sowie ausgewählten Fragen des Personalmanagements in jungen Unternehmen bzw. KMU. Insbesondere Themen rund um die personalen, unternehmensspezifischen und regionalen Einflussfaktoren der Unternehmensgründung bilden den Mittelpunkt der Professur in Forschung und Lehre. Weitere Schwerpunkte liegen in Themen rund um das Innovationsmanagement in KMU, soziale Netzwerke junger Unternehmen und Gründungsfinanzierung. Methodisch arbeitet der Lehrstuhl stark auf der Basis mikroökonomischer und verhaltensbasierter Theorien mit Fokus auf quantitative Empirie - aber auch zunehmend unter Einbeziehung qualitativer Forschungsmethoden (insb. Fallstudien).

 

Finanz- und Bankmanagement
Prof. Dr. Arnd Wiedemann

Der Lehrstuhl forscht auf dem Gebiet des finanziellen Rentabilitäts- und Risikomanagements für Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen.
Das finanzielle Rentabilitätsmanagement umfasst neben der Suche nach einer möglichst günstigen Finanzierung respektive möglichst hoch verzinslichen Anlage auch die möglichst kostengünstige und effiziente Abwicklung des Zahlungsverkehrs (Cash-Management).
Da unternehmerische Entscheidungen stets mit Unsicherheit behaftet sind, müssen mögliche aus ihnen resultierende Liquiditätsstörungen und/oder negative Rentabilitätseffekte bis hin zur Insolvenz im Rahmen des finanziellen Risikomanagements berücksichtigt werden. Den Ausgangspunkt bildet die Steuerung des Liquiditätsrisikos. Auf der Liquiditätssteuerung setzt die Messung und Steuerung der finanziellen Erfolgsrisiken auf. Zu nennen sind die Steuerung des Forderungsausfallrisikos und die Steuerung der Marktpreisrisiken. Zu den relevanten Risiken zählen das Währungsrisiko, das Zinsrisiko, das Rohstoffpreisrisiko oder auch Aktienkursrisiken. Diese Risiken gilt es in einem Regelkreis aus Risikoanalyse, Risikosteuerung und Risikokontrolle (Limite etc.) operativ handhabbar zu machen.
Zu unseren Zielen zählt auch der Transfer des erarbeiteten Wissens in die Unternehmenspraxis. Unser besonderes Anliegen ist die Weiterentwicklung dieser gerade für Unternehmen vor dem Hintergrund der ständig steigenden Bedeutung des Ratings zunehmend wichtiger werdenden Wissenschaftsdisziplin. Wir möchten Unternehmen wie Wissenschaftler herzlich einladen, mit uns bei der Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme des finanziellen Rentabilitäts- und Risikomanagements zu kooperieren. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, so freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Unternehmensnachfolge
Dr. Sven Wolff, Vertretungsprofessur

Die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensnachfolge, legt den Fokus auf eine umfassende Erforschung verschiedener Aspekte im Bereich der Unternehmensnachfolge. Unsere Schwerpunkte erstrecken sich über Themen wie den Nachfolgeprozess, Familiness, Entrepreneurship, psychologische Faktoren, Werte und den Einfluss von Unternehmen sowie deren Verhalten auf die Gesellschaft. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass wir uns nicht nur auf Familienunternehmen beschränken, sondern auch nichtfamiliengeführte Unternehmen untersuchen. Wir setzen bei unserer Forschung auf einen methodisch integrativen Ansatz, der quantitative und qualitative Forschungsmethoden einschließt. Aktiv engagieren wir uns in der Entwicklung praxisnaher Lösungen und der Vermittlung unseres erlangten Wissens. Unser Bestreben ist es, einen umfassenden Beitrag zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen in der Unternehmensnachfolge zu leisten.

 

 

 
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