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Festsymposium der Fakultät III zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Artur Woll

Anlässlich des 90. Geburtstages von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Woll veranstaltete die Fachgruppe der Volkswirte in der Fakultät III am 22. November 2013 ein Festsymposium zum Thema „Quo vadis Europa? Geld- und Finanzpolitik in Europa“.

Als Vortragende waren Prof. Dr. Volbert Alexander (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Manfred J. M. Neumann (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) und Prof. Dr. Günter Beck (Universität Siegen) ins Artur-Woll-Haus geladen.

Neben den hochkarätigen Referenten konnten Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Artur Woll und seine Gattin Prof. Dr. Irene Woll-Schumacher auch den Rektor der Universität Siegen Prof. Dr. Holger Burckhart, den Kanzler Ulf Richter sowie zahlreiche Kollegen und Weggefährten als Gratulanten begrüßen. Da Professor Woll seinen runden Geburtstag zum Anlass nahm, seine Lehrtätigkeit an der Fakultät III einzustellen – bis zum Sommersemester 2013 las er regelmäßig die Vorlesung „Wettbewerbspolitik“ mit etwa 100 Studierenden – stellte die Veranstaltung zugleich die offizielle Verabschiedung von der Fakultät III dar.

Prof. Dr. Sebastian G. Kessing begrüßte die zahlreichen geladenen Gäste als Sprecher der Fachgruppe der Volkswirte in der Fakultät III. Dabei betonte er neben den Verdiensten Wolls um die Etablierung des Faches Volkswirtschaftslehre an der Universität Siegen insbesondere dessen akademische Leistungen.

In seinem Grußwort würdigte Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart die Verdienste Wolls als Gründungsrektor der damaligen Gesamthochschule. Er zog dabei Parallelen zu den heutigen Herausforderungen im postsekundaren Bereich und der Rolle als Rektor. Dabei betonte er, dass er Professor Wolls Meinung weiterhin schätze und gespannt sei auf seine Einschätzung der aktuellen Entwicklungen in der deutschen Hochschullandschaft sowie an der Universität Siegen.

Prof. Walter Buhr, langjähriger Weggefährte Wolls, stellte in seiner Laudatio Wolls Wirken an der heutigen Universität Siegen und bei der Entwicklung des Faches Volkswirtschaftslehre dar und hob seine akademischen Leistungen sowie seine Standhaftigkeit bei wichtigen Entscheidungen hervor.

Den fachlichen Teil, der unter dem aktuellen Thema „Quo vadis Europa? Geld- und Finanzpolitik in Europa“ stand, eröffnete Prof. Dr. Volbert Alexander von der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit seinem Vortrag „Griechenland, Deutschland und der Euro“. Anschließend referierte Prof. Dr. Manfred J. M. Neumann von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Thema „Die Europäische Zentralbank in der Liquiditätsfalle?“. Prof. Dr. Günter W. Beck (Universität Siegen) analysierte unter dem Titel „Grenzen der (europäischen) Geldpolitik“ unterschiedliche Problembereiche und betonte dabei insbesondere die Problematik der Vereinnahmung der Geldpolitik durch die Märkte und die Politik.

Nach diesen anregenden Vorträgen zur aktuellen geld- und finanzpolitischen Lage Europas moderierte Prof. Dr. Nils Goldschmidt (Universität Siegen) die Podiumsdiskussion und zog dabei auch Meinungen und Fragen aus dem Auditorium ein. Dabei wurde die Komplexität und Aktualität des Themas nochmals deutlich.

In seinem Schlusswort stellte Prof. Artur Woll seinen persönlichen Bezug zum Thema Währungs- und Wirtschaftskrisen anschaulich dar, indem er einen Geldschein aus seinem Geburtsjahr, dem Hyperinflationsjahr 1923, vorzeigte und auf die vielen erlebten Währungsreformen einging. Er dankte allen an der Veranstaltung Beteiligten für den schönen Abend und lud die Anwesenden zum weiteren Austausch und gemütlichen Beisammensein zum Empfang.

Informationen zu Artur Wolls Lebenslauf und seinen zahlreichen Auszeichnungen sind auf seiner Website nachlesbar.

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