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Zwei wissenschaftliche Beiträge von Prof. Hiebl ausgezeichnet

Zwei in wissenschaftlichen Zeitschriften publizierte Beiträge von Prof. Martin Hiebl (Fakultät III) wurden bei den diesjährigen Emerald Literati Network Awards als herausragende Forschungsarbeiten ausgezeichnet.

Prof. Hiebl hat seit Oktober 2015 den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management Accounting and Control an der Uni Siegen inne. Nun wurden zwei Journalbeiträge von ihm bei den Emerald Literati Network Awards prämiert. Bei den ausgezeichneten Arbeiten handelt es sich zum einen um ein Paper, das Prof. Hiebl zusammen mit Mag. Eva Maria Falkner verfasst hat. Dieser Beitrag mit dem Titel "Risk management in SMEs: a systematic review of available evidence" erschien in Heft 2/2015 der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift „The Journal of Risk Finance“. Dieses Paper wurde als bester Beitrag, der im Jahr 2015 im Journal of Risk Finance publiziert wurde, mit dem Outstanding-Paper-Award prämiert. Der Artikel liefert einen systematischen Forschungsüberblick über den Einsatz von Risikomanagement in Klein- und Mittelunternehmen (KMU). Der Beitrag zeigt, dass KMU einer breiten Palette an Risiken ausgesetzt sind. Zudem wird klar, dass KMU teilweise spezifische Faktoren als Risiko wahrnehmen – so wird gezeigt, dass Unternehmenswachstum für viele KMU-Eigentümer nicht nur positiv besetzt ist, sondern als nicht zu unterschätzendes Risiko interpretiert wird. Gleichzeitig verdeutlicht der Beitrag, dass KMU häufig nur rudimentär Risikomanagement betreiben und dass noch viel Forschungsarbeit in diesem Feld notwendig ist, da viele Aspekte des Risikomanagement-Prozesses in KMU bislang nur unzureichend wissenschaftlich analysiert wurden.

Zum anderen wurde das Paper „Agency and stewardship attitudes of chief financial officers in private companies”, das in Heft 1/2015 von „Qualitative Research in Financial Markets” erschien, als eines der fünf besten Papers des Jahres 2015 ausgezeichnet. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich eigennütziges Verhalten (Agency-Verhalten) und nicht eigennütziges Verhalten (Stewardship-Verhalten) von Chief Financial Officers (CFOs) in mittelständischen, nicht börsennotierten Unternehmen niederschlägt und welche Faktoren derlei Verhaltensweisen beeinflussen. Unter anderem wird gezeigt, dass das Stewardship-Verhalten eines CFOs durch eine aktive Mitarbeit der Eigentümer im Unternehmen und ein signifikantes Privatvermögen des CFO begünstigt werden kann.

 

Beide Beiträge sind aufgrund der Auszeichnungen ab sofort für ein Jahr frei unter folgenden Adressen herunterzuladen:

 

      Paper aus The Journal of Risk Finance: http://www.emeraldinsight.com/doi/full/10.1108/JRF-06-2014-0079

·         Paper aus Qualitative Research in Financial Markets: http://www.emeraldinsight.com/doi/full/10.1108/QRFM-12-2012-0032

 

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Martin Hiebl

Universität Siegen

Fakultät III

martin.hiebl@uni-siegen.de