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Forschungsprojekt INEMAS

Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen der nächsten Generation

Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte For-schungsprojekt INEMAS (Fördervolumen von 1,6 Millionen Euro) verfolgt das Ziel, Grundlagenwissen für zukünftige Generationen von Fahrerassistenzsystemen zu er-arbeiten. Gemeinsam mit der Audi AG, der Spiegel Institut Mannheim GmbH & Co. KG, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erforscht der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Siegen (Univ.-Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves) in den kommenden drei Jahren neue Wege und Möglichkeiten für „interaktions- und emotionssensitive Fahrerassistenzsysteme“ im Kontext Optimierung von Mensch-Technik-Interaktion.

Die Bedeutung einer solchen Innovation kennt jeder Autofahrer: Ablenkung durch Ge-spräche mit dem Beifahrer, Aufregung über andere Verkehrsteilnehmer oder das tiefe Versinken in die eigenen Gedanken. Diese verschiedenen Situationen haben Einfluss darauf, wie aufmerksam und reaktionsschnell ein Fahrer ist. Gefährliche Situationen können so noch kritischer werden. An diesem Punkt setzt das Verbundprojekt INEMAS an: Können mit Hilfe von Sensoren Informationen über soziale Interaktionen und Emo-tionen erfasst und sinnvoll in Fahrerassistenzsysteme integriert werden? Können mit diesen Informationen genaue Rückschlüsse auf die Reaktionsfähigkeit des Fahrers gezogen werden? Im Fokus des Verbundvorhabens steht also ein Fahrerassistenzsys-tem, das den Konzentrations- und Emotionszustand eines Fahrers berücksichtigt, sich an diesem orientiert und den Fahrer passend unterstützt.

Im Mittelpunkt der Arbeiten des Teams um Professor Niehaves stehen im Forschungs-projekt INEMAS erstens ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen, die mit der Entwicklung dieser neuen Technologien aufkommen. Diese Aspekte sollen frühzeitig, kontinuierlich und gestaltungswirksam in den Forschungsprozess eingebunden wer-den, um Innovationen sowohl nachhaltig als auch verantwortungsvoll zu gestalten. Zweitens adressiert der Lehrstuhl Fragen zur Nutzerakzeptanz, die die Entwicklung zukünftiger interaktions- und emotionssensitiver Fahrerassistenzsysteme leiten. Hier-für soll eine umfangreiche Studie mit potenziellen Nutzern (Autofahrerinnen und Auto-fahrer) durchgeführt werden, um zu ermitteln, welche Aspekte (z. B. Wahrung der Pri-vatsphäre oder Schutz von privaten Daten) für die Gestaltung solcher Systeme von Bedeutung sind.

Hinweis an Medienvertreter und Projektinteressierte:

Für Nachfragen zu diesem Projekt steht Ihnen Herr Henrik Kampling (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik) zur Verfügung.


Universität Siegen
Fakultät III, Wirtschaftsinformatik
Kohlbettstraße 15, 57072 Siegen
Telefon: 0271 740-3277
Telefax: 0271 12220
E-Mail: henrik.kampling@uni-siegen.de
Internet: http://www.wiwi.uni-siegen.de/is/