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Werkstatt RAUM

Die Werkstatt RAUM startet ein Experiment zur Frage, wie an der Fakultät III im Winter 2023/24 beheizte Räume eingespart werden können, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir wollen gemeinsam ins Handeln kommen und etwas darüber lernen, wie eine solche Transformation im Alltag gelingen kann. Der Prozess ist ergebnisoffen und partizipativ. Alle Mitglieder der Fakultät III sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Die Workshops werden moderiert von den externen Prozessbegleitern Niklas Heiland und Severin Caspari vom Forschungsprojekt LATERNE.

Hintergrund

Im kommenden Winter will die Universität Siegen weiter ihren Energieverbrauch senken, um einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Die Senatskommission für Ressourcen und Governance hat dem Kanzler empfohlen, mittelfristig den Raumbedarf um 20% zu senken. Sie nimmt damit bereits Diskussionen auf, die auf Landesebene geführt werden.  Es ist bekannt, dass es nur punktuell genutzte Räume quer über die Gebäude der Universität Siegen hinweg gibt. Die Fakultät III möchte sich an der Suche nach Lösungen beteiligen, die Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen vereinen.

 
 
FAQ – Häufig gestellt Fragen zur Werkstatt RAUM

1. Wodurch ist der Prozess motiviert?

Der wichtigste Beweggrund des Dekanats ist, mit der temporären Aufgabe beheizter Räume einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Daneben spielt Geld eine Rolle, denn die durch das Experiment eingesparten Kosten sollen zu einem Großteil an die Fakultät zurückfließen.

2. Wie ergebnisoffen ist der Prozess?

Fest steht: Es wird im Winter 2023/24 ein Experiment dazu geben, Büros zu teilen und zusammenzurücken. Dafür gibt es jetzt schon genügend Arbeitsgruppen, die Lust auf den Versuch haben. Alles darüber hinaus ist offen. Die Spannweite reicht von der Einsparung einzelner Büros bis hin zu ganzen Gebäuden. Letzteres ist aus technischer Sicht mit Abstand die effektivste Lösung. Da das Dekanat aber insgesamt mehr über die Auswirkung räumlicher Verdichtung auf den Arbeitsalltag lernen möchte, sind alle Formen des Experimentierens wertvoll.

3. Was ist temporär, was bleibt?

Alle Maßnahmen sind so angelegt, dass sie gute Dauerlösungen sein könnten. Was funktioniert und für alle eine gute Lösung ist soll bestehen bleiben. Was nicht funktioniert oder die Situation unzumutbar verschlechtert, wird geändert oder rückgängig gemacht.

4. Wie freiwillig ist die Teilnahme?

Die Teilnahme an der Werkstatt RAUM grundsätzlich freiwillig. Je mehr Personen sich beteiligen, desto bessere Lösungen können entstehen, da viele Raumkonzepte erst ab größerer Personenzahl sinnvoll sind.

5. Wie hängt die Werkstatt RAUM mit den Plänen von oben zusammen, 20% einzusparen?

RAUM ist ein eigenständiges Projekt auf Initiative des Dekanats der Fakultät III. Die absehbare 20%-Vorgabe ist Anlass und Motivation, proaktiv zu handeln und auf die Art und Weise der Umsetzung rechtzeitig einzuwirken. Hinzu kommt, dass das Sparen von Ressourcen und das Engagement für Nachhaltigkeit ein wichtiges Ziel der Fakultät III ist.

6. Warum beschränkt sich die Aktion nur auf Räume und schließt andere Formen der Energieeinsparung aus?

Das Dekanat prüft derzeit viele Optionen, um den Energieverbrauch der Fakultät zu senken. Fest steht, dass uns die Klimakrise dazu aufruft, so große Mengen Energie einzusparen, dass kein Bereich ausgelassen werden kann. Es ist abzusehen, dass es dazu in den kommenden Jahren vermehrt Vorgaben geben wird. Das Raumthema gehen wir aus folgenden Gründen zuerst an:
1. Das Experiment, im Winter zusammenzurücken, kann man nur einmal im Jahr machen. Und aktuell steht der Winter vor der Tür.
2. Büroräume aufzugeben, wird für fast alle Angestellten der Fakultät Gewohnheiten verändern. Das gemeinsam zu schaffen ist ein immenser sozialer Prozess. Aktuell gibt es über das Forschungsprojekt LATERNE die Möglichkeit, diesen Prozess kostenlos von der Beratungsfirma Heiland & Caspari Prozessbegleitung begleiten zu lassen. Das sehen wir als Chance.
3. Der Kanzler drängt in dieser Sache auf Veränderung. Mit einem Experiment in diesem Jahr können wir mehr darüber herausfinden, wie eine langfristige Lösung im Sinne unserer Fakultät gestaltet sein sollte. So geht das Dekanat mit Fakten und Erfahrungen in die Gespräche, die ohnehin anstehen.

7. Welche Folgen hat die Raumzuteilung für die Fakultät, wenn jetzt proaktiv Räume eingespart werden und in naher Zukunft eine 20%-Reduktion eingeführt werden soll?

Der Raumbedarf wird nur einmal verringert – jetzt oder später. Die erwartete Reduzierung um 20% bezieht sich nicht auf einen Zeitpunkt, sondern um den Anspruch pro Mitarbeiter*in. Der Hintergrund: Die 20%-Reduktion bezieht sich darauf, wieviel Bürofläche einer Vollzeitkraft grundsätzlich zusteht und nicht auf den aktuellen tatsächlichen Raumbedarf.


8. Wie hoch sind die Energie-Einsparpotentiale durch die Verringerung des Raumbedarfs?

Diese Frage klären wir derzeit im Austausch mit Dezernat 5.

9. Welche Rolle spielen andere Bereiche der Universität Siegen in diesem Prozess?

Das Dezernat 5 (Gebäude- und Liegenschaftsmanagement) ist von Anfang an in das Projekt eingebunden und begleitet den Prozess fachlich. Darüber hinaus werden Vertreter*innen des Dezernats 5 zu den Workshops eingeladen, um sich selbst ein Bild von dem Prozess zu machen und daraus für ähnliche Prozesse zu lernen, die an allen Fakultäten angestoßen werden. Angehörige der Gremien sowie anderer Fakultäten werden ebenfalls informiert und punktuell eingeladen, um von unserem Prozess zu lernen.


Ihre Frage taucht hier nicht auf? Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Stichwort “FAQ Räume” an caspari@prozessbegleitung.de
 
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