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NARZISS*A

THE ME


Projektbeschreibung:

Ausgangssituation sind die derzeitigen Veränderungen. Durch die Corona Pandemie stehen wir als Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Eine davon betrifft die Verschiebungen vieler Lebens- und Daseinsaspekte im digitalen Raum. Was macht die temporäre Stilllegung im analogen Raum mit Künstler*innen, was bedeutet es für die Spielbetriebe und für das Publikum? Was passiert mit den Menschen, dadurch dass sich ihr Leben und Schaffen stark ins Digitale verlagert und sie sich aufgefordert fühlen, sich dort zu manifestieren? Werden wir Menschen stärker durch Algorithmen (KI) manipuliert? Was geschieht mit den Daten, die wir freigeben? Was macht die stark erhöhte Gaming- oder Zoom-Zeit im digitalen Raum mit uns – und vor allem mit jungen Menschen? Verändert sie uns? Unsere Kommunikation? Was ist mit der fehlenden körperlichen und multisensorischen Komponente im digitalen Kontext? Und was ist mit der künstlerischen Identität der Projektbeteiligten? Ziel des Projekts ist es, die Themen Digitalität, Gaming, Künstliche Intelligenz (KI) und Virtual Reality (VR) in Hinblick auf die Begegnung mit sich selbst und mit anderen zu hinterfragen und die dahinterliegenden Prozesse besser zu verstehen. Wie erleben wir Individuationsprozesse im analogen und digitalen Raum? Sind wir anwesend oder abwesend? Was macht die Körperlosigkeit der Begegnung mit uns? Wer beeinflusst uns? Wie begegnen wir einander? Und was ist mit der Identität als Künstler*innen als Ensemble? Die derzeitigen Corona-Erfahrungen fließen in das Projekt ein. Hervor geht eine Theaterproduktion, die versucht, die Komplexität der genannten Themenfelder in einer Coming of Age-Story zu verorten. Das Thema der Datenverarbeitung und KI soll einen unmittelbaren, integralen Bestandteil der Inszenierung darstellen. Gemeinsam mit dem KKT. Kölner Künstler:innen Theater wird hierzu der Frage nachgegangen wie die KI künstlerisch und technisch in das Theaterstück implementiert werden kann. Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik untersucht und integriert hierzu die entsprechenden Machine-Learning-Verfahren (insbesondere aus dem Bereich Computer Vision zur Gesichts- und Emotionserkennung).

Förderung:
Fonds Darstellende Künste e.V.

Kontaktperson (auf Seiten des Lehrstuhls):
Sebastian Weber (sebastian.weber@uni-siegen.de)

Laufzeit:
September 2020 – November2021

Projektförderung (gesamt):
54.640 €

Webseite:
folgt

Publikationen:
Wird ergänzt

Presseberichte:
Wird ergänzt