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12. Oktober 2020

Mit dem Open Government Lab zum Kurort der Zukunft

Sieben Kommunen erarbeiten mit Vertreterinnen und Vertretern der Universität Siegen zeitgemäße Gesundheitsangebote

Wie sieht der Kurort der Zukunft aus? Dieser Frage stellten sich jetzt Vertreterinnen und Vertreter aus sieben verschiedenen Kommunen im Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg. Im so genannten Open Government Lab widmeten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bad Berleburg zusammen mit den Kurorten Bad Laasphe, Bad Sassendorf, Brilon, Olsberg, Schmallenberg und Winterberg, deren Tourismusverbände sowie Kliniken dem „Kurort der Zukunft“. Die Universität Siegen ist bei dem Projekt federführend.

Für die Erstellung des Konzepts zur Zukunft der Kurorte wurden rund 180.000 Euro vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, zeitgemäße Gesundheitsangebote zu schaffen.

Die Veranstaltung bestand aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Bernd Fuhrmann, stellte Aida Stelter, Mitarbeiterin der Universität Siegen, die Projekte „Open Government Lab“ und „Designing Future – Kurorte der Zukunft“ vor. Sie präsentierte die Idee, Methoden, Ziele und Projektpartner.

Danach bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der „Design Thinking“ Methode – vorgestellt von Christian Klein, Mitarbeiter der Universität Siegen – ein Werkzeug an die Hand. Klein erklärte die Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Methoden. Beim Design Thinking handelt es sich um einen Prozess, in dem mit verschiedenen Kreativtechniken Ideen entwickelt werden. Es geht darum, sich mit möglichen Interessensgruppen auseinanderzusetzen, Ideen zu sammeln und zu konkretisieren und letztlich mit einem Prototyp erstes Feedback einzuholen.

Anschließend wurde auch der genaue Ablauf des Projekts „Kurort der Zukunft“ erläutert: Welche Themen werden in den vorgesehenen Workshops behandelt, wie sind diese aufgebaut und wann finden sie statt?

Prof. Dr. Susanne Leder von der Fachhochschule Südwestfalen und Prof. Dr. rer. nat. Rainer Brück von der Universität Siegen widmeten sich der Vorstellung des Antragskonzepts zur REGIONALE 2025. Dazu gehört das Projekt „Individualisierte Dienstleistungsangebote für Kurgäste auf Basis von mobil erhobenen Gesundheitsdaten – kurz: DIGIKUR. Mit DIGIKUR sollen Nutzer künftig ihre Vitaldaten erfassen und auswerten können und auf dieser Basis ein maßgeschneidertes Programm empfohlen bekommen.

Der zweite Teil der Veranstaltung war interaktiv getslatet: Angelehnt an die zuvor erläuterte Design Thinking Methode überlegten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Gruppenarbeit mögliche Lösungen für die Fragestellung, wie der Kurort der Zukunft aussieht. Dies geschah am Beispiel von DIGIKUR, einem von vielen Projekten, die im Open Government Lab künftig eine Rolle spielen werden. Zudem sollten mögliche Zukunftsszenarien diskutiert werden, die anschließend in einer Pressemitteilung der Zukunft formuliert wurden. „In Südwestfalen wird Gesundheit vorprogrammiert“, war eins der Zitate, die sich auf den bunt beschriebenen Flipcharts fanden und zum Abschluss der Veranstaltung in einer Diskussionsrunde besprochen wurden.

Presse:

Radio Siegen: https://www.radiosiegen.de/artikel/zukunft-der-kurorte-704208.html
Westfalenpost: https://www.wp.de/staedte/wittgenstein/wittgenstein-wie-koennte-ein-kurort-der-zukunft-aussehen-id230308566.html