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Planspiel Staat und Wirtschaft

Im Planspiel Staat und Wirtschaft werden die Teilnehmer in vier Gruppen eingeteilt: in Unternehmer, Arbeitnehmer/Verbraucher, Staat und den wissenschaftlichen Beirat. Die Rollen sind hinsichtlich ihrer Aufgaben differenziert

Das Planspiel ist auf vier Runden angelegt, die strukturell jeweils gleich ablaufen. Zu Beginn jeder Runde wird der Arbeitsmarkt simuliert, indem die Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz suchen; findet ein Arbeitnehmer keinen Arbeitsplatz, ist er arbeitslos. In der anschließenden Produktionsphase basteln die Arbeitnehmer aus Pappe „Güter“, die Unternehmer planen ihren Absatz und zahlen die Löhne aus. In der nun folgenden Konsumphase treten die Arbeitnehmer als Nachfrager der Produkte auf, die sie hergestellt haben und sparen gegebenenfalls einen Teil ihres Lohnes. Die Arbeitgeber treten dabei als Anbieter der Waren auf. Während der abschließenden Phase ermitteln Arbeitnehmer und Arbeitgeber ihr Vermögen bzw. ihre Gewinne und der Staat seinen Haushalt, der durch Steuereinnahmen bestritten wird. Die Zahlen werden in das Programm eingegeben und nach gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen ausgewertet.

Bevor eine neue Planspielrunde beginnt, finden kollektive Lohnverhandlungen für die Folgerunde statt und der wissenschaftliche Beirat stellt Berichte zur gesamtwirtschaftlichen Situation vor. Ist das volkswirtschaftliche Gleichgewicht in Gefahr, kann bei Bedarf eine „konzertierte Aktion“ durchgeführt werden.

Das Planspiel richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I und ist über das Ruhrforschungszentrum beziehbar.