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Katalog der UB Siegen

Serious Game – Projekt mit der Joachim Herz Stiftung

Im Forschungsverbund mit der Joachim Herz Stiftung (www.joachim-herz-stiftung.de) und dem Entwicklungsbüro Zone 2 Connect (www.zone2connect.de) entwickelt das ZöBiS aktuell ein Wirtschaftsplanspiel („Serious Game“) für den Schulunterricht. Das ZöBiS verantwortet den Rechenkern. Das Serious Game soll in wirtschaftsbezogenen Fächern (bspw. WirtschaftPolitik, Wirtschaft-Arbeit-Technik, Sozialwissenschaften usw.) in der Sekundarstufe II eingesetzt werden und die ökonomische Grundbildung der Schülerinnen und Schüler fördern.eingabemaske

Grundidee des Spiels ist eine Robinsonade. Die Spieler sind auf einer einsamen Insel gelandet und müssen hier zunächst ihr Überleben sichern. Ziel des Spiels ist es, ökonomische Grundzusammenhänge (Tausch, Handel, die Marktfunktion, die Geldfunktionen, etc.) spielerisch zu erlernen.

Auf einer Spielfläche von insgesamt 3840 x 2160 Pixeln wird die komplette Insel abgebildet, auf der die Spieler nach einem Flugzeugabsturz gestrandet sind. Auf der Spielfläche gibt es feste Plätze, auf denen bis zu 35 Häuser von Spielern sowie bis zu 10 Kollektivgüter platziert werden können.

Die erste Aufgabe besteht für den Spieler darin, seine Zeit auf die Tätigkeiten zu verteilen, die für das Überleben auf der Insel notwendig sind. Im Anschluss ist die Verteilung der Zeit auf die individuellen und kollektiven Spielziele auszurichten.

Nun gilt es, das Leben auf der Insel zu organisieren, Güter zu produzieren und die Gemeinschaft am Leben zu erhalten, wobei das individuelle Wohlergehen im Blick gehalten werden muss. Alle Aktionen werden bewertet, um am Ende einen Sieger zu ermitteln.

Im Spiel lernen die Schülerinnen und Schüler u.a. den Umgang mit den eigenen Bedürfnissen, erfahren die Probleme des Ringtauschs beim Fehlen von Geld, Arbeitsteilung und Spezialisierung, die Einführung von Geld und das Entstehen der Dienstleistungsgesellschaft. Sie erlernen typisch ökonomische Konzepte wie das Denken in Opportunitätskosten und das Denken in komparativen Kostenvorteilen.