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2017-03-09: Virtual Reality oder doch ein elektronisches Schulbuch

Am ZöBiS wurde bereits zum vierten Mal über die Zukunft des Lernens diskutiert

 Das Zentrum für ökonomische Bildung der Universität Siegen hat bereits zum vierten Mal Ökonomen, Biologen, Mathematiker, Historiker aber auch Chemiker und Physiker aus Deutschland, Österreich und Italien nach Siegen eingeladen, um über den Schulunterricht der Zukunft zu diskutieren. Im Kern geht es um die Frage, welchen Stellenwert das Schulbuch zukünftig im Unterricht noch haben wird. Eng damit verbunden ist die Frage, wie es sich denn wohl verändern wird. Hierzu bot die Konferenz einen hervorragenden Einblick. Es wurden fertig entwickelte Produkte wie das MeBook für Mathematik, das Econ-EBook für den Wirtschaftsunterricht und das deutschlandweit am weitesten verbreitete Schulbuch inf-schule für den Informatikunterricht vorgestellt und lebhaft diskutiert. Daneben wurden aber auch Virtual-Reality-Unterrichtsmaterialien vorgestellt. So hat der Schulbuchverlag Cornelsen eine „Reise“ durch den Verdauungstrakt für den Biologieunterricht entwickelt. Die virtuelle Reality ließ die Kongressteilnehmer „unerreichbare Welten“ erreichen, indem sie in die Rolle eines Sandwichs auf dem Weg durch den Magen und den Darm einnahmen.

Deutlich wurde, dass alle vorgestellten und diskutierten „Schulbuchformate“ immer den Lehrer in seiner Funktion für Schule sahen. „Lehrer unterrichten auch weiterhin die Schülerinnen und Schüler. Ein reines Selbststudium sieht keiner der Teilnehmer der Konferenz“, so Prof. Dr. Hans Jürgen Schlösser während er Konferenz. „Die digitale Formate unterstützen die Lernprozesse und ermöglichen vermehrt kollaboratives Lernen im Unterricht“, so Dr. Michael Schuhen in seinem Fazit.

 

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Weitere Informationen finden Sie auf der Konferenz-Homepage: https://www.elektronisches-schulbuch.de/

Text: Michael Schuhen | Fotos: Manuel Froitzheim